Die mächtigste App des Universum

Das mächtigste Spiel des Universum

Ich hatte ja schon mehrfach darüber geschrieben, aber jetzt ist es soweit: He-Man, das mächtigste Game des Universums, ist für das iPhone und das iPad erschienen. Und da ich Ersteres mein Eigen nenne und mir die 89 Cent, die das Game gekostet hat, die Investition durchaus wert schien, habe ich dann doch gleich mal das Spiel installiert und ausprobiert. Kleiner Tipp vorab: der Download sind 50MB, also sollte man entweder im heimischen WLAN unterwegs sein oder guten Empfang haben, denn sonst kann das eine ganze Weile dauern. Aber soviel schon mal gleich: es lohnt sich.

Der Beweis dass Apple im Dienste des Bösen steht

Das Spiel beginnt mit einer etwas verwirrenden, aber lustigen Sequenz, wo wir herausfinden dass Skeletor jetzt auch ein iPad hat und eine böse neue App geschrieben hat, mit der er Eternia erobern und seine Feinde vernichten wird (wir wussten ja schon immer, dass Apple mit dem Bösen im Bunde ist, oder?). He-Man wird kurzerhand gefangen (wie genau ist mir nicht klar) und kopfüber in Snake Mountain aufgehängt, befreit sich aber wieder und darf sich nun seinen Weg quer durch Eternia kämpfen.

In der integrierten Karte sieht man im bewährten Super Mario World Stil die diversen Länder / Level, durch die man sich dann durchkämpfen darf. Mit dabei natürlich Snake Mountain, Castle Grayskul, die Fright Zone und natürlich auch der Shop der Zauberin (Castle Grayskull darf wohl nicht für kommerzielle Zwecke genutzt werden), wo man sich mittels in den Levels gesammelten Kristallen dann diverse Upgrades kaufen kann, sei es mal kurz mittels „I have the Power“ unbesiegbar werden, Man at Arms zu Hilfe rufen, oder diverse Kampftechniken (Wirbel-Schwert, Axt-Wurf, etc). Jedes freigespielte Level darf so oft wie man will gespielt werden, was speziell am Anfang gut ist, damit man üben kann.

Die Bedienung ist nicht weiter schwer, wenn auch erstmal etwas gewöhnungsbedürftig. Man halte das iPhone quer und nutze beide Daumen. Linker Daumen bewegt die Figur hin und her, rechter Daumen ist für die Attacken (drauftippen), das Springen (Swipe nach oben) und die Spezialattacken (z.B. Swipe nach links für den Thunderpunch) zuständig. Persönlich hätte ich das Springen lieber auch links, aber wenn man sich mal dran gewöhnt hat, geht es ganz gut von der Hand.

Ja, und dann geht es ab durch die Level. Schurken verkloppen (u.a. Skeletors fliegende Roboter aus dem Filmation Cartoon, Hordaks Horde-Trooper, die Knochentypen aus der 2002er Serie, usw.), die Endgegner schlagen (Beast Man, Hordak, Mer-Man, Trap Jaw) und am Ende dann gegen Skeletor selbst antreten. Momentan bin ich noch mittendrin und habe gerade erst den Kampf gegen Hordak überlebt, insofern kann ich zum Ende des Spiels noch nicht viel sagen, aber ich denke, es wird eh noch ein Weilchen dauern, bis ich da bin. Hardcore-Gamer können das Ding vermutlich in ein paar Stunden durchspielen, aber ich bin da eher Gelegenheitsspieler.

Fazit also: ein wirklich schönes Spiel für alle Fans von He-Man. Natürlich darf man kein hochkomplexes Gameplay mit hyperrealistischer 3D-Grafik und MMOG-Einbindung erwarten. He-Man ist ein Jump & Run Game und für mich als jemanden, der mit dem NES und dem Sega Mega Drive aufgewachsen ist, genau das richtige, um mal auf der Couch zu entspannen und ein bißchen als He-Man die Bösewichte zu verkloppen.

Von meiner Seite aus also ganz klar: Daumen hoch!